Interview mit unserem Senior Experten Sebastian Werner

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Was macht eigentlich ein Senior Experte bei Zielpuls? Im Interview mit unserem Senior Experten für Digitalisierung und IT Sebastian Werner erfahren wir, was ihn und seine Arbeit so besonders macht.

 

Ein Gespräch mit unserem Senior Experten für Digitalisierung und IT Sebastian Werner.

 

Seit kurzem bist du nun Senior Experte bei der Zielpuls GmbH. Wie würdest du deinen bisherigen Weg beschreiben?

 

Angefangen habe ich im März 2013 als Werkstudent, damals war Zielpuls noch ein aufstrebendes Start-Up. Ich sammelte meine ersten Erfahrungen in den Branchen der Automotive, Luft- und Raumfahrt mit dem Fokus auf Software-, Tool- und Skript-Programmierung.

Im August 2016 startete ich als Technologieberater bei Zielpuls. Mir wurde schnell klar, dass ich den Weg des Experten für den Bereich Digitalisierung und IT einschlagen wollte. Somit verlagerte ich mein Aufgabengebiet in die vorgestellten Phasen der Value Exploration und des Solution Design.

Als Senior Experte beschäftige ich mich vorrangig mit den Themen Design Thinking, Business Development und Systems Engineering.

Meinen bisherigen Weg hier bei Zielpuls würde ich als „fordernd und fördernd“ beschreiben, den ich jederzeit und mit voller Freude wieder gehen würde.

 

Als Experte im Bereich Digitalisierung und IT, wie sieht da dein Tag aus bei der Zielpuls GmbH?

 

Derzeit befinde ich mich für ein Projekt vier Tage die Woche vor Ort beim Kunden. Wir als Team haben uns bewusst gegen ein Hotel entschieden und leben in einer Zielpuls-WG in Stuttgart Mitte. Nach einem ereignisreichen Tag beim Kunden kochen wir meist in der WG und lassen den Tag mit einer Runde Sport oder auch entspannt auf der Couch vor dem Fernseher ausklingen.

Als Experte liegt mein Fokus im Projekt auf dem technischen Aspekt, ohne dabei die Strategie des Kunden aus den Augen zu lassen. In meinen Aufgabenbereich fällt die Sicherstellung der technischen Compliance und den damit verbundenen Anforderungsprozess für Embedded Software.

In einem weiteren Projekt entwickeln meine Teamkollegen und ich eine Industrie 4.0 Cloud Architektur, um verschiedene Produktionswerke und deren Maschinen anzubinden. Da kann es schon vorkommen, dass ich am Morgen ein Meeting in Stuttgart habe, nachmittags einen Workshop in Frankfurt leite und abends wieder in Stuttgart aufschlage.

Den typischen Tag als Experte gibt es somit nicht, aber genau das macht die Arbeit bei Zielpuls so spannend.

 

Mit welchen gängigen Technologien hast du bisher bei Zielpuls gearbeitet und was war das Interessanteste für dich? Gab es einfachere Technologien bzw. welche war die Komplexeste?

 

Die „spannendste Technologie“ kann ich so nicht benennen. Für mich ist Zielpuls ein technologieunabhängiger Projektpartner für unsere Kunden und deshalb versuchen wir technisch möglichst breit gefächert am Puls der Zeit zu bleiben. Die übliche Buzzword Wolke an Technologiethemen begegnet mir häufig im Projektalltag und in Gesprächen mit unseren Partnern. Umso wichtiger ist es, ein Grundwissen in verschiedenen Bereichen aufzubauen und aussagefähig zu sein. Nur so gelingt es, den Partner an für ihn relevante Technologien heranzuführen und einen Mehrwert zu generieren.

Die Komplexität hängt dabei meistens nicht von der Technologie ab, sondern von den Umgebungsvariablen und der geforderten Skalierungsfähigkeit. Nehmen wir das Beispiel vom Legacy System losgelösten Prototyp zur Blockchain basierten Fahrkartenentwertung. Das klingt zwar technologisch komplex, ließ sich allerdings ohne allzu großen Aufwand implementieren.

Die Integration eines neuen Microservices in eine bestehende Architektur klingt wiederum einfach. Erwies sich aber aufgrund mehrerer Einschränkungen, wie beispielsweise der unterschiedlichen IT-politischen Strategien der drei betroffenen Tochterunternehmen und die technischen Limitierungen durch das Legacy System, als recht komplex.

Entscheidender als die Technologie ist letztendlich ein starkes Team im Hintergrund, um die Komplexität zu beherrschen. Das ist es was Zielpuls ausmacht: Breit aufgestellte Expertise und „kurze Dienstwege“.

 

Was denkst Du, welches Thema im Bereich Digitalisierung werden uns zukünftig erwarten?

 

Aufgrund meiner derzeitigen Projekte beschäftige ich mich intensiver mit den Themen Cloud, IoT (Internet of Things) und Produktion. Dort finden sich viele der aktuellen Disziplinen der Digitalisierung wieder. Im Bereich der IT Enterprise Architecture beschäftigt uns vermehrt die Frage der Logikverortung in Cloud, Fog und Edge. Entscheidend wird hier die Vernetzung, also 5G und Breitbandausbau sowie die Rechenleistung und Kosten von Hardware sein.

Neben der Logik braucht es natürlich Daten. Themen wie Big Data und Blockchain sind omnipräsent und werden produktiv eingesetzt. Ausbaufähig sehe ich hingegen die Aggregation und Monetarisierung von Daten. Hier werden wir zukünftig ein neues Ökosystem von Datenmarktplätzen heranwachsen sehen.

Das sich im Aufschwung befindende Thema ist für mich Augmented Reality, welches aus Konsumentenseite bisher nur für Gaming genutzt aber für die Industrie an Relevanz gewinnen wird. Während Apple diese Technik auf Tablet und Smartphone stark für Designer und Spieleentwickler treibt, fokussiert sich Microsoft mit der HoloLens auf produktionsnahe Anwendungsfälle wie z.B. Remote Maintenance. Eine Konkurrenzbrille, an der Apple gerüchteweise arbeitet, würde den Wettbewerb weiter befeuern, Preise senken und die Technik massentauglich machen.

 

Vielen Dank an Sebastian Werner, dass du deine Erfahrungen mit Digitalisierung und IT mit uns teilst!

 

Hier findest du weitere Infos zu unseren Projekten in Digitalisierung und IT und agiler Entwicklung.

Autor: Maria Cuadrado Bodas News,