Ein Gespräch mit Senior Lead Technology Pioneer Teresa über Technolgie-Trends und ihre Karriere

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Wieso ist eine Technologieberatung ein so spannendes Umfeld? Wie läuft die berufliche Entwicklung und Karriere - besonders für Frauen - bei Zielpuls ab? Und welche Technologie-Trends im Bereich Digitalisierung sind aktuell spannend? Diese und ein paar weitere Fragen haben wir Teresa, Senior Lead Technology Pioneer, gestellt!

 

Teresa, du bist jetzt schon seit über 6 Jahren bei Zielpuls. Wenn du auf deine Zeit hier zurückblickst, was hat sich über die Jahre verändert?

Drei Dinge – das Projektumfeld, das Zielpuls-Team und ich als Person.

Als ich hier bei Zielpuls anfing, hatte ich bereits erste Berufserfahrung gesammelt. Das Zielpuls-Team bestand damals aus 80 Mitarbeitenden und wir Berater*innen arbeiteten hauptsächlich in Projekten direkt beim Kunden on-site. Da wir fast mittendrin beim Kunden saßen, identifizierten und vernetzten wir uns stark mit unseren Kunden und deren Bedürfnissen. Ich war damals in der Automobil-Branche, speziell im IT-Testmanagement, eingebunden und bereichsübergreifend mit vielen Kunden-Ansprechpartner*innen in Kontakt.

Aufgrund gesetzlicher Regelungen änderte sich dann unser primärer Arbeitsplatz vom Kunden weiter weg in die Zielpuls-Räumlichkeiten. Folglich verstärkte sich der fachliche Austausch im Zielpuls-Team untereinander nochmal mehr und wir bildeten die Fähigkeit aus, digital dieses Expertenwissen und unsere Leistungen in die Kunden-Projekte einzubringen. Das Team wurde größer und vielfältiger, mitunter durch den neuen Standort Wolfsburg.
Ähnlich verhielt es sich bei mir als Person: Ich tauchte in neue Themengebiete ein, wie beispielsweise in die Märkte Haushaltsgeräte (White Goods) sowie Medizintechnik und die Disziplinen E/E und Innovationsmanagement.

Letztes Jahr veränderte sich unsere Art zu arbeiten erneut, mit dem radikalen Umstieg auf Home Office und damit der vollumfänglichen digitalen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und zusätzlich nun auch im Zielpuls-Team. Durch den Zusammenschluss mit Accenture vernetzen wir uns außerdem weltweit mit Experten-Teams. Bereits jetzt ist bemerkbar, dass wir dadurch flexibler auf Kundenwünsche eingehen und ein breiteres Angebotsspektrum bieten können. Und auch ich entwickelte mich weiter, unter anderem zur Multiprojektleiterin und zur Sparring-Partnerin für methodisches Vorgehen in Problemstellungen und unklaren Situationen.

Die vergangenen 6 Jahre zeigen mir, dass unser Projektumfeld, das Zielpuls-Team und ich als Person sich in einem stetigen Wandel befinden, woraus resultiert, dass wir uns laufend neue Erkenntnisse und Fertigkeiten aneignen. Aus diesem Grund bin ich überzeugt, dass auch alle zukünftigen Veränderungen, unseren Kunden und auch uns schlussendlich wieder zugutekommen.

 

Du bist damals von einem Schmuckhersteller als dort interne DataWarehouse-Fachkraft zu Zielpuls gewechselt. Was war für dich der Reiz an der Technologieberatung?

Mir persönlich ist ein hoher Grad an Abwechslung und das Schaffen von umfassenden Mehrwerten wichtig. In meiner damaligen Rolle als Big Data-Spezialistin in einem internationalen Konzern stieß ich immer wieder an Grenzen, waren es Abteilungsverantwortlichkeiten, politische Managemententscheidungen oder auch alteingesessene Routinen.

Bei Zielpuls bzw. in der Technologieberatung fand ich die Möglichkeit, mich immer wieder neuen beruflichen Herausforderungen und Fachthemen zu stellen, ohne jedes Mal meinen Arbeitgeber wechseln zu müssen. Ich bin intern bei Zielpuls Trainerin, Recruiterin, Coach sowie Mentorin und habe mir in den Bereichen Workshoptechniken, Testmanagement, E/E-Software-Entwicklungsprozess und in vielen weiteren Themen Fachwissen angeeignet. So kann ich mit diesem Berufsbild vielerlei Rollen vereinen.

 

Wie sieht die Zusammenarbeit als Senior Lead Technolgy Pioneer mit deinen Kund*innen aus?

Für mich ist wichtig, dass es sich um ein Begegnen auf Augenhöhe handelt.

Meine Kunden-Ansprechpartner*innen sind unter anderem Expert*innen und Spezialist*innen innerhalb des Unternehmens, für das sie arbeiten. Ich als externe Beraterin besitze generalistisches Technologieverständnis und die Fähigkeit methodisch durch einen Entscheidungsprozess zu führen.

Erst die Zusammenarbeit und damit das Vereinen der beiden Aspekte führt stets zu einem erfolgreichen Ergebnis für beide Seiten. Es geht nicht darum von außen eine Standard-Lösung zu diagnostizieren oder vom Kunden angeleitet zu bekommen, was zu tun ist, sondern vielmehr die Stärken des jeweils anderen zu erkennen und entsprechend einzusetzen.

Dieser Grundsatz leitet mich an, auch wenn er nicht immer umsetzbar ist. Dennoch allein die Rückbesinnung darauf, bringt mich in auch mal verzwickten Situationen wieder auf Kurs.

 

Wie ist es als Frau bei Zielpuls Karriere zu machen?

Wie für jeden anderen und jede andere bei Zielpuls auch.
Ich fühle mich gefördert und gefordert im gleichen Maße wie jeder /jede andere in der Firma. Es macht die Interaktion zwischen den einzelnen Personalentwickler*innen und Mitarbeiter*innen aus, wie sich die jeweilige Karriere entwickelt.

Nach meiner Erfahrung gibt es bei Zielpuls viele Optionen, im Rahmen des real Möglichen meine Karriere selbstbestimmt zu gestalten. Und wenn ich doch mal zu verzagt war, aus meiner Komfortzone auszubrechen, waren zumindest meine bisherigen Personalentwickler*innen stets zur Stelle, um mir entweder den notwendigen Stupser oder auch mal Rückhalt zu geben.

Teresa Breitenlechner, Senior Lead Technology Pioneer

Der individuelle Weg ist selten vergleichbar mit dem der anderen. Jedenfalls auf meinem Karriereweg bei Zielpuls erhielt ich für das Engagement das ich gezeigt und erarbeitet habe, bislang immer die entsprechende Wertschätzung zurück.

 

Welche Technologie-Trends im Bereich Digitalisierung findest du derzeit am spannendsten?

Ich verfolge aktuell zwei Trends mit starkem Interesse: in erster Linie (Big-)Data und in zweiter die sich aus der Digitalisierung veränderten Anforderungen und Einflüsse an die Menschen.

Für mich entwickeln sich Daten zu einem neuen Vermögenswert in Firmen.
Daten sind die Grundressource mit der sich enorme Potentiale für Unternehmen eröffnen, sei es die Erhöhung von Transparenz, das Erstellen von digitalen Modellen, das Erkennen von Prognosen und Trends, das Heben von Effizienzen und vieles mehr.
Dabei spielen zwei Faktoren eine wesentliche Rolle: erstens sind Daten an den Faktor Zeit gebunden und verlieren deswegen schnell an Wert, zweitens und noch wichtiger hängt ihre Aussagekraft und Qualität von ihrem Bereinigungsgrad ab. Jeder Report, jedes digitale Modell und jede Software-Anwendung ist nichts wert bzw. irreführend, wenn es auf falschen oder veralteten Daten basiert.

Für die Bereinigung der Daten benötigt es tiefes Fach- und Prozesswissen, das meiner Ansicht nach nur jene mitbringen, welche die Daten erstellen und beeinflussen, nämlich sämtliche Mitarbeiter*innen des Unternehmens. Hier knüpft der zweite Punkt meines Interesses an: Meiner Meinung nach benötigen in naher Zukunft sämtliche Berufsbilder in Unternehmen ein grundlegendes Verständnis für die Vermögensressource Daten, um das Potential welches Daten mit sich bringen voll ausschöpfen zu können. Aus diesem Grund unterstütze ich die These, dass die Digitalisierung in Wahrheit als eine enorme Bildungsoffensive verstanden werden sollte anstatt einer rein technischen Umsetzungswelle.

Beide Themen nehmen immer weiter Fahrt auf und ich freue mich hier von Beginn an dabei zu sein bzw. die Trends auch mitgestalten zu können. Es bleibt jedenfalls spannend und sicherlich lehrreich!

 

Danke Teresa für ausführlichen Antworten, den Einblick in deine berufliche Entwicklung und deine Aufgaben bei Zielpuls! Ihr wollt auch Karriere bei uns machen? Dann schaut hier vorbei!

Autor: Julia LeweyVeröffentlicht: 21.6.2021 News,